Der Weg zu wahrer göttlicher Stärke

Eure Verbindung mit Christus ist zerrissen, wenn ihr durch Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid dann aus der Gnade gefallen. (‭Galater‬ ‭5‬:‭4‬ GANTP)

Gottes Gnade hört niemals auf. Das Werk Jesu ist ein unvergängliches, ewiges Werk und gewährt uns unvergänglichen und ewigen Zugang zu Gott. Dennoch warnt Paulus ganz deutlich vor den Gefahren der Gesetzlichkeit. Werke, mit denen ich versuche gut und aus eigener Kraft gerecht vor Gott dazustehen. Die Basis unserer Errettung ist der Glaube und nicht die Werke.

Wir müssen jedoch dringend darauf achten für uns selber klar zu haben, dass wir die Gnade benötigen. Das gesamte alte Testament (und meist auch unser eigenes Leben) zeigt uns, dass wir Menschen es niemals schaffen werden aus unseren eigenen Werken und Taten heraus Gerechtigkeit vor Gott bzw. Erettung zu erlangen.

Wenn ich verstanden habe, dass dies die Wahrheit ist, bleibt mir nur der Weg in Demut vor Gott zu kommen und meine Schwachheit einzugestehen. So mancher Mensch wird zunächst durch persönlichen Zerbruch und Versagen gehen müssen um zu dieser Einsicht zu gelangen.

Das wunderbare an diesem Vers jedoch ist, dass er zugleich sowohl Warnung als auch Verheißung für uns darstellt, denn er macht uns klar, dass es andersherum auch NIEMALS notwendig sein wird uns vor Gott durch unsere eigenen Werke und Taten als gerecht und gut darstellen zu müssen.

Das Beste an der ganzen Sache ist, dass da, wo wir uns selber für schwach erklären, Gottes Kraft beginnt an uns zu wirken, uns zu verändern, und uns zu Menschen zu machen, die zu Dingen in der Lage sind, zu denen wir aus der eigenen Kraft und Stärke heraus NIEMALS fähig gewesen wären!

Gott kann NUR aus deiner Schwachheit wahre göttliche Stärke machen!

Weitere Stellen: 2. Kor. 12,9


T.M.