Halte fest

Es gab schon so manche Situationen in meinem Leben, in denen ich kurz davor war aufzugeben. An der Grenze meiner Kraft, mit den Nerven am Ende, und nahezu überzeugt davon, dass ich nicht dazu berufen sei auf dem Weg zu gehen auf dem ich mich befand.

In diesen verzweifelten Momenten meines Lebens, blieb mir gar nichts anderes übrig als zu Gott zu gehen und ihm die Sache vorzulegen. Stets hat er mir dann verdeutlicht, dass die Ursache meines Zustandes darin lag, dass ich auf die Umstände geschaut, und mit dem was ich dort wahrgenommen habe weitergedacht habe. Ich war den Umständen verhaftet, da ich meinen Blick nur auf das natürliche gerichtet hatte.

Kennst du das? Du schaust auf dein Bankkonto und hast plötzlich Angst vor der Zukunft… Du suchst schon länger vergeblich nach einer Arbeitsstelle und beginnst zu Glauben, dass du niemals eine gute Stelle finden wirst… Du bist vielleicht schon fortgeschrittenen Alters und leidest unter Enttäuschung weil du denkst dass du niemals in deine Berufung kommen wirst… So oder ähnlich kann es sich verhalten wenn du auf die Umstände schaust statt auf die Verheißungen aus Gottes Wort.

Er hat uns verheißen, dass er das gute Werk, welches er in dir und mir begonnen hat auch vollenden wird. Denk an Mose, der erst mit 80 vor den Pharao trat, oder Abraham und Sara die entgegen allem was natürlich vorstellbar war den verheißenen Sohn bekamen. Oder schau auf Josef, welcher durch Versklavung und Gefangenschaft ging und mit Gottes Hilfe zum Stellvertreter des Pharaos wurde.

Egal wie die Umstände auf die du heute blickst auch scheinen – entscheide dich heute Gott zu vertrauen, dass er deinen Weg kennt und deine Schritte lenkt! Halte im Tal durch das du gehst den schlechten Gefühlen deine Bibel entgegen und ehre Gott in dem du ihm zutraust, das er den Kampf für dich kämpfen wird.

Verbleibe im Dank und halte fest an seinem Wort!

1.Mose 41, 37-41

Römer 8, 28

Psalm 50, 23